Schnappschuss...

 

 

...unserer Christl beim Wohnzimmerkonzert in Wuppertal (2011)

 

 

 

 

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Körperkunst!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Mama.

 

 http://www.youtube.com/watch?v=xadC4aiz3bc

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2K.   http://www.youtube.com/watch?v=iPk0DchVtOk

My beloved do you know
How many times I stared at clouds
Thinking that I saw you there
These are feelings that do not pass so easily
I can't forget what we claimed as ours.

 

 http://www.youtube.com/watch?v=N939-xgTBrM

 

 

 

31 Tage - 31 Bücher

Tag 31 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst

 

Norman Ollestad – „Süchtig nach dem Sturm“

»Am 19. Februar 1979, kurz nach Sonnenaufgang, geriet unsere Cessna in einen Schneesturm und knallte in einen schroff abfallenden 2650 Meter hohen Berg. Mein Vater war 43, seine Freundin Sandra 30 und ich war 11 Jahre alt. Am Ende einer 9-Stündigen Feuerprobe war ich der einzige Überlebende.«
Während andere Kinder Fahrradfahren und Ball spielen, fährt Norman halsbrecherische Skirennen und surft mörderische Wellen. Immer angehalten von seinem Vater, Big Norman, den er gleichzeitig hasst und anbetet. Als er den gefahrvollen Abstieg in Schnee und Eis alleine meistert, dankt er nicht Gott, sondern seinem Vater, der ihn den Umgang mit der Angst gelehrt hat.
Norman Ollestad erzählt geradezu atemlos von seiner Kindheit im Malibu der 70er Jahre und von dem dramatischen Absturz in den Bergen. Vor allem aber erzählt er von der einzigartigen Beziehung zu dem Vater, der das Risiko anzog wie ein Magnet, dessen Willenskraft und unzähmbare Passion ihn immer wieder verzauberten. Eine mitreißende Hommage an das Leben, das immer mehr sein sollte, als nur zu überleben.

Ein abgestaubtes Buch von einer Kollegin. Ein Buch, das Lust macht auf mehr. Auf mehr Leben, mehr Natur und ein wenig mehr Risiko. Schon länger freue ich mich auf „Süchtig nach dem Sturm“ und habe mir dieses Buch aufgehoben, bis passend dazu auch bei uns der Schnee fällt. Es ist ein Buch, das mich daran erinnert, dass ich nächstes Jahr mit einem sehr sehr lieben Menschen in die Berge fahren werde. Alleine mit verschneiten Berghängen, nur den Rucksack als Gepäck, rundherum nichts als Stille und Freiheit sowie dem Kampf ein paar Einzelkämpfer, die gemeinsam und doch für sich selbst Schritt für Schritt gehen werden.

Ein Buch, das mich an meine Träume erinnern wird. Auch wenn es sich hierbei um das dramatische und sicher unschöne Schicksal eines Jungen handelt, steht es doch für etwas Essenzielles im Leben. Es sind die Momente, in denen du ganz alleine im wütenden Schneesturm stehst – es ist bitterkalt und du bist fern von allem Gewohnten und von deinem Alltag. In einem solchen Moment atmest du einfach nur tief durch; und du bist glücklich mit jeder Faser deines Inneren, weil du fühlst, wofür du lebst.

Nicht zuletzt ein Buch, dessen Protagonist einem sicher wieder ans Herz wächst.